Unser Team

Sonja Fritz

Die Filzschule Oberrot und die Wollknoll GmbH ist ein Familienbetrieb in Oberrot-Neuhausen bei Schwäbisch Hall, in dem seit 1993 Wolle verarbeitet wird. Ein umfassendes Programm an unterschiedlichen Wollsorten und an Zubehör und Stoffen werden angeboten. Durch die eigene Produktion können Mischungen mit speziellen Farben und Fasern hergestellt werden. Durch den täglichen Umgang mit Wolle und Wollprodukten hat sich ein großer Erfahrungsschatz angesammelt, der gerne in telefonischen und persönlichen Beratungsgesprächen an Interessierte weitergeben wird. Neben der Fortbildung »Fit in Filz« bietet Wollknoll ein umfangreiches Kursangebot in den Bereichen Filzen, Färben, Spinnen und vielen weiteren an.

Inge Bauer

Inge Bauer machte sich 1978 als freischaffende Textilkünstlerin und Sozialpädagogin selbständig. Seither liegt es ihr besonders am Herzen ihren KursteilnehmerInnen Freiräume für die eigene Kreativität anzubieten, sowie sie mit ihrer langjährigen Erfahrung zu unterstützen. Ihr persönliches Arbeiten mit Filz entwickelte sich vor dem traditionellen Hintergrund, den sie auf Studienreisen, zum Beispiel ? in die Mongolei, erlebt hat. Ihr Schwerpunkt liegt bei der Herstellung von hauchfeinen federleichten Filzen für Kleidung und Accessoires. 2010 erschien im Maro Verlag ihr Galerie-Buch »An-Gewand-T«.

Gabriele Breuer

Von Beruf ursprünglich Apothekerin, arbeitet und unterrichtet Gabriele Breuer seit vielen Jahren als Quereinsteigerin im textilen Bereich. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, ein Produkt tatsächlich auf allen Stufen der textilen Herstellung gestalten zu können, und so stellt – neben Spinnkursen, Garngestaltung und Webausbildung – das Färben einen Schwerpunkt ihrer Lehrtätigkeit dar. Ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet fasste sie in ihrem Buch »1000 Farben auf Wolle und Seide« (Maro Verlag) zusammen. Im Rahmen der Filzausbildung vermittelt sie technische Sicherheit im Färben der Ausgangsmaterialien und gibt Anregungen zur Farbgestaltung, die über das kommerzielle Farbangebot hinausgehen.

Ursula Eichenberger

Schon in ihrer Jugend hat Ursula Eichenberger für sich Kleider genäht und gestrickt. In einer 3-jährigen Gestaltungsausbildung im Kunstbereich lernte sie viel über Gestaltung, Farben und Formen. Die erste Berührung mit dem Werkstoff Filz erfolgte vor etwa zwölf Jahren. Zu spüren und zu erarbeiten, wie aus Kammzug oder Vlieswolle ein Hut, eine Tasche oder eine Schale entsteht faszinierte sie gleich von Beginn weg. 2008-2010 absolvierte sie die Filzausbildung bei Zürcher & Stalder in Kirchberg. Bei verschiedenen Filzkünstlerinnen konnte sie ihr Wissen erweitern. In der eigenen Werkstatt werden Ideen umgesetzt, Versuche gemacht und Filzinteressierte begleitet bei der Entstehung eines eigenen Werkes.

Heidi Greb

Nach einer Schneiderlehre kam Heidi Greb durch ihr Modedesignstudium an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg 1996 auf den Filz und lernte im Rahmen eines Austauschsemesters in Finnland das Filzen und entwickelte ihre eigene Filztechnik für Bekleidung. Interessant war dabei die Möglichkeit, Kleidung rein handgefilzt quasi »nahtlos« von Anfang bis Ende selbst herzustellen, so auch 1998 für ihr Diplom. Seitdem ist sie selbständig mit »Filz-Kleider-Kunst«, nimmt an Ausstellungen teil, fertigt Aufträge und leitet Filzkurse. Mit ihren außergewöhnlichen Kleidungsstücken gewann sie einige Preise. Nach vielen Experimenten fand sie zurück zur »Quelle«, dem Schaf, und filzt mit Rohwolle.

Petra Kunz

Ergotherapeutin, Medizinpädagogin, Dozentin an der Schule für Ergotherapie Dornstadt und seit 1996 filzbegeistert. Ihr besonderes Interesse und Know-How entfaltet sie seit langem beim Einsatz des Filzens in therapeutischen Prozessen. Bei der fortlaufenden Umsetzung von Filzprojekten mit Klienten – vor allem im Bereich der Behindertenhilfe – unterstützen und inspirieren sie auch ihre Auszubildenden der Ergotherapie. Die Freude und das Miteinander beim kreativen Schaffen sind ihr ein besonderes Anliegen, denn Filzen ist und bleibt eine gemeinschaftsfördernde Tätigkeit! Im eigenen Atelier zu Hause ist sie auch mal gern allein für sich und fertigt vor allem feine Textilien zum Eigengebrauch.

Lyda Rump

Nach einer fundierten Textilausbildung und Fortbildungen bei verschiedenen internationalen KünstlerInnen entwickelte Lyda Rump ihren eigenen Stil als Textilkünstlerin. Inspiriert durch die Natur und ihr Interesse an Schafen untersuchte sie die Wolle der in den Niederlanden vorkommenden Schafrassen auf ihre Verarbeitungsqualität hin. Insbesondere interessierten sie die Filzeigenschaften. Diese »Filz-Grundlagenforschung« bringt sie immer wieder in ihre Kunst ein. Heute gibt sie als erfahrene Dozentin ihr fundiertes Wissen weiter. Lyda Rumps gefilzte Arbeiten bekommen oft durch zusätzliche Materialien wie Seide, Viskose, Polyester, Holz, Stein oder Glas ihren ganz individuellen Charakter.

Beatriz Schaaf-Giesser

Beatriz Schaaf-Giesser ließ sich nach dem BWL-Studium zur Handweberin ausbilden und schloss ihr Textildesignstudium mit Diplom ab. Seit 1994 verlagerte sich der Schwerpunkt ihres Schaffens kontinuierlich weg von Auftragsarbeiten für die Industrie hin zu freien, künstlerischen Arbeiten. Ausstellungen, regelmäßige Workshops und Seminare im In- und Ausland, verschiedene Veröffentlichungen und internationale Preise dokumentieren die künstlerische Entwicklung von Beatriz Schaaf-Giesser. Sie verwendet Materialien wie Wolle, Stoff, Haare und gebundenes Zeitungspapier, die sie durch filzen, färben und schichten neu zusammensetzt und interpretiert. Filzskulpturen und Wandreliefs gehören zu ihren Arbeiten.

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